Jugendpressepreis Goldene Feder 2017

+++ Beste Schülerzeitungen und Nachwuchsjournalisten des Landes ausgezeichnet +++

Halle (Saale), 24.11.2017. Jährlich verleiht fjp>media, der Verband junger Medienmacher Sachsen-Anhalt, in Kooperation mit dem Bildungsministerium und dem Sozialministerium die „Goldene Feder“. Der landesweite Jugendpressepreis zeichnet die besten Schülerzeitungen und Nachwuchsjournalisten Sachsen-Anhalts aus. Neben den Veranstaltern wirken Vertreter von Volksstimme, Mitteldeutsche Zeitung, MDR SPUTNIK und dem Deutschen Journalistenverband – Landesverband Sachsen-Anhalt in der Jury mit.

Die „Goldene Feder“ 2017 wird in den Kategorien Grundschule, Förderschule, Sekundarschule und Gymnasium sowie Nachwuchsjournalisten vergeben. Die Sieger erhalten neben Urkunde und Trophäe ein Preisgeld von 500 Euro. Das Bildungsministerium vergibt zudem den Sonderpreis „Mein Engagement für meine Schule“, der mit 250 Euro dotiert ist. Das Sozialministerium unterstützt engagierte Redaktionsarbeit unter dem Motto „Wir sind stark“ mit zwei Medienexkursionen.

Beste Schülerzeitung in der Kategorie Gymnasium ist „Das Martinshorn” des Gymnasiums Martineum in Halberstadt. Die „Petripost“ der Petri-Sekundarschule aus Schwanebeck ist beste Schülerzeitung im Bereich Sekundarschulen. Beste Schülerzeitung an Grundschulen ist „blablablaTT“ der Grundschule Karl Liebknecht aus Schönebeck. In der Kategorie Förderschulen geht die „Goldene Feder“ an „Die Eule“ der Förderschule Hugo-Kükelhaus in Magdeburg. Eine „Goldene Feder“ als beste Nachwuchsjournalistin erhält Maria Evelyn Schwarz für ihre Reportage „Krieg“, die in der Schülerzeitung „Das Martinshorn“ erschienen ist. Mit einer sehr bildhaften Sprache berichtet sie über die Erlebnisse einer jungen Frau, die für einen Hilfseinsatz nach Syrien fuhr. Mit aussagekräftigen Fotos und Zusatzinformationen ergänzt, ist dieser Artikel eine unglaubliche und exzellente Leistung für eine junge Journalistin.

Die Redakteure der Schülerzeitung „Der neugierige Stift“ der Grundschule Beesenlaubingen in Könnern erhalten den Sonderpreis des Bildungsministeriums. Die Grundschüler schildern mit einem Appell und dem Beschluss des Kinderrates, wie sie sich das Zusammenleben auf dem Schulhof vorstellen. Das Sozialministerium ehrt mit je einer Medienexkursion „Die Eule“ und „Wolffs Ruf“ des Christian-Wolff-Gymnasiums Halle (Saale) für ihre innovative Redaktionsarbeit.

„Obwohl sich Jugendliche größtenteils in digitalen Räumen bewegen, sind Schülerzeitungen nach wie vor aktuell“, sagt Robert Lampe, Vorstandsmitglied bei fjp>media. „Wir wollen dazu ermutigen, sich als Journalist, Fotograf, Layouter oder Finanzer auszuprobieren“. Schülerzeitungsredaktionen sind „Interessenvertreter, Meinungsmacher und vor allem Sprachrohr der Schülerschaft“, betont Edwina Koch-Kupfer, Staatssekretärin des Bildungsministeriums. „Mit diesem Engagement gestalten die Jungredakteure das Schulleben mit und erwerben Kompetenzen, die für den weiteren Lebensweg wichtig sind“, unterstreicht auch Sozialministerin Petra Grimm-Benne die Bedeutung von Schülerzeitungen.

Die Preisträger der vergangenen Jahre gibt es unter der Kategorie Preisträger. Impressionen der Verleihung am 25. November 2017 auf dem Jugendpresseball in Halle (Saale) finden sich demnächst auf der Webseite des Jugendpresseballs. Die Veranstaltung gibt den Bewerbern der verschiedenen Schülerzeitungsredaktionen die Möglichkeit, sich in geselliger Runde auszutauschen, Fragen an die Juroren zu stellen und Kontakte zu anderen jungen Medienmachern zu knüpfen.